APPKB baut ihr Geschäft weiter aus

Aktuell | 30.01.2026 10:00

Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) verzeichnet im Geschäftsjahr 2025 in allen wichtigen Bereichen ein Wachstum: Sowohl die Kundeneinlagen als auch die Kundenausleihungen haben zugelegt, ebenso sind die Bilanzsumme und das Eigenkapital weiter gestiegen. Trotz des herausfordernden Zinsumfeldes hat die APPKB einen Geschäftserfolg von CHF 21,4 Mio. erzielt.

Die Kundengelder haben sich um CHF 281 Mio. (+8,3%) auf CHF 3,7 Mia. erhöht, einerseits dank höheren Kundeneinlagen und andererseits aufgrund der Gewinnung von Neukundinnen und Neukunden. Ebenfalls stiegen die Kundenausleihungen gegenüber dem Vorjahr um CHF 194 Mio. (+5,3 %) auf CHF 3,9 Mia. «Ein balanciertes Wachstum unserer Kundeneinlagen und Kundenausleihungen ist für uns besonders wichtig, um unsere positive Geschäftsentwicklung nachhaltig sicherzustellen», sagt Ueli Manser, Direktor der APPKB. So sind die Ausleihungen zu rund 95% durch Kundengelder refinanziert, was unter den Schweizer Retailbanken einen sehr hohen Wert darstellt.

Erfreuliches Zinsergebnis

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte leicht auf CHF 41,1 Mio. gesteigert werden. Trotz des tieferen Zinsniveaus – die Schweizerische Nationalbank hat im ersten Halbjahr 2025 den Leitzins in zwei Schritten auf 0% gesenkt – konnte das gute Vorjahresergebnis leicht übertroffen werden. Zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen haben einerseits das sehr gute Wachstum der Kundenausleihungen und andererseits die umsichtige Kreditpolitik. Somit konnte das Zinsgeschäft, die wichtigste Ertragssäule der Bank, wiederum einen bedeutenden Ergebnisbeitrag leisten.

Starkes Wachstum im Anlagegeschäft

Der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft nahm um 14,6% zu und erreichte CHF 5,5 Mio. Die Strategie 2028 setzt einen Schwerpunkt auf den Ausbau des Anlagegeschäfts; die ersten Massnahmen zeigen ihre Wirkung. Dazu Ueli Manser: «Wir setzen eines der modernsten Beratungstools der Schweiz ein, unsere Mitarbeitenden sind hervorragend ausgebildet und immer mehr Kundinnen und Kunden schenken uns ihr Vertrauen und berücksichtigen uns als ihre Anlagebank.» Treiber waren sowohl neue Mandate in der Vermögensverwaltung als auch in der Anlageberatung. Ebenso hat das im Jubiläumsjahr neu lancierte KB-Zertifikat Pro Appenzellerland positiv zum Ergebnis beigetragen. Folglich sind auch die Depotwerte um CHF 183 Mio. auf CHF 1’370 Mio. gestiegen.

Mehr Personal und gezielte Digitalisierungsmassnahmen

Das anhaltende Wachstum sowie die weiterhin steigenden regulatorischen Vorgaben machten einen Ausbau des Personalbestands erforderlich, was zu höheren Personalkosten führte. Der Personalaufwand stieg entsprechend um 6,6% auf CHF 13 Mio. Der höhere Sachaufwand war von Einmaleffekten geprägt: einerseits durch die Jubiläumsaktivitäten, andererseits durch gestiegene Kosten für IT und Digitalisierung. In diesem Zusammenhang konnten zwei bedeutende Digitalisierungsprojekte erfolgreich abgeschlossen werden: die neue Mobile-Banking-App sowie das neue Anlageberatungstool UnRiskOmega.

Zuversichtlicher Blick nach vorn

Trotz des gestiegenen Geschäftsaufwands resultierte ein erfreulicher Geschäftserfolg von CHF 21,4 Mio. «Die zahlreichen positiven Begegnungen im Jubiläumsjahr bestärken uns und lassen uns mit Zuversicht und Elan in die Zukunft blicken», resümiert Ueli Manser. Die solide Zukunftsausrichtung der Bank zeigt sich auch im anhaltenden Wachstum der Bilanzsumme und des Eigenkapitals. Dieses konnte um CHF 13,9 Mio. auf CHF 399 Mio. erhöht werden. Der Kanton Appenzell Innerrhoden profitiert wiederum von einer Ausschüttung von CHF 7,5 Mio. 

Medienmitteilung inkl. Bilanz und Erfolgsrechnung

Ihr Kontakt

Ueli Manser
Direktor
Hauptsitz Appenzell

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