Wie Sie als Privatkunde betroffen sind

IBAN-Pflicht

 

Mit ISO 20022 wird die Verwendung der IBAN (International Bank Account Number) ab 1. Juli 2020 durchgehend Pflicht. Ergänzen Sie Ihre bestehenden Zahlungsvorlagen (Einzel- und Daueraufträge) frühzeitig mit der IBAN und bei Auslandzahlungen zusätzlich mit dem BIC, sobald Sie die neuen Daten vom Zahlungsempfänger oder im Zusammenhang mit dem neuen Einzahlungsschein erhalten haben.

 

Handlungsempfehlung:

 

  • Ersetzen Sie Ihre gespeicherten Zahlungsvorlagen im e-Banking (Einzel- und Daueraufträge) mit der IBAN. Allerdings können Sie erst dann alle Vorlagen systematisch anpassen, wenn Ihnen der Rechnungssteller, bei Fakturierung mit Referenznummer, die neuen Einzahlungsscheine zustellt oder Ihnen die Informationen anderweitig mitteilt.
     

Neuer Einzahlungsschein

Anstelle des roten und orangen Einzahlungsscheines tritt ein neuer Einzahlungsschein mit und ohne Referenznummer auf, aber in jedem Fall mit integriertem QR-Code (Quick-Response-Code). Mit dem QR-Code kann der Einzahlungsschein einfacher eingescannt werden. Wenn Sie dafür kein Smartphone, sondern ein anderes Lesegerät verwenden, muss dieses in der Lage sein, QR-Codes zu lesen. Selbstverständlich können auch die neuen Einzahlungsscheine ohne Lesegerät weiterhin im e-Banking von Hand erfasst werden. Der genaue Zeitplan der Umstellung des Einzahlungsscheines ist noch nicht bekannt.

 

Handlungsempfehlungen:

 

  • Wenn Sie Einzahlungsscheine privat oder im Rahmen Ihrer Vereinstätigkeit verwenden, bestellen Sie die alten Einzahlungsscheine nicht über längere Zeit auf Vorrat im Hinblick auf das Umstellungsdatum.

  • Wenn Sie mit einem Scan-Gerät Ihre Zahlungen erfassen, muss der Belegleser den QR-Code lesen können. Wenn Sie kein Smartphone zum Scan verwenden, muss der Belegleser durch ein neues Gerät ersetzt werden. Im Mobile Banking wird der Einzahlungsschein-Scanner durch die App aktualisiert.