Verkauf

Für die Ausführung Ihrer Geschäfte an der Börse stehen Ihnen folgende Limitenarten zur Verfügung:

 

Limitenart Beschreibung
Bestens (keine Limite) Ein Bestens-Auftrag wird zum bestmöglichen Geld- oder Briefkurs, der im Orderbook steht, ausgeführt. Der Kurs kann also weder im Voraus festgelegt noch garantiert werden. Der Vorteil eines Bestens-Auftrags ist, dass er in der Regel sofort ausgeführt wird.
Kurslimite Bei einem limitierten Auftrag nennt der Käufer einen maximalen Preis, den er bezahlen möchte, bzw. der Verkäufer nennt einen Mindestpreis, den er für seine Wertpapiere erhalten will. Findet sich jedoch keine Gegenpartei, die innerhalb der gesetzten Limite handeln will, kommt kein Abschluss zustande. Will man sicher sein, dass der Auftrag ausgeführt wird, muss man beim Verkauf höchstens den Bid-Preis als Limite wählen und beim Kauf mindestens den Ask-Preis.
Stop-Loss-Order Ein Stop-Loss-Auftrag ist das Gegenstück zur On-Stop-Order. Der Stop-Loss ist ein Verkaufsauftrag, der mit der Bedingung verknüpft ist, dass er erst dann im Orderbook platziert wird, wenn ein gewisser Kurs erreicht wird. Der Auftrag wird vom Händlersystem verwaltet und wird erst als Bestens-Auftrag ins Auftragsbuch eingegeben, wenn die Limite erreicht ist. Mit einem Stop-Loss-Auftrag kann ein Wertpapierbesitzer erreichen, dass er wenigstens einen Mindestbetrag für seine Wertpapiere erhält, wenn deren Wert stark zu sinken beginnt.

 

Die Appenzeller Kantonalbank empfiehlt Ihnen, bei Börsenaufträgen immer eine Limite anzugeben.

 

Falls Sie detailierte Fragen zu Ihren Börsentransaktionen haben, wenden Sie sich bitte an unser Händler-Team.